3. Liga: Zwangsabstieg für Ahlen – SV Babelsberg 03 droht Insolvenz

Logo: Rot-Weiß Ahlen

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Die Freude unter den Fans von Rot-Weiß Ahlen am letzten Spieltag der 3. Liga war groß. Zwar hatte man gegen den FC Hansa Rostock sein letztes Saisonspiel verloren, doch dank des Stolperns von Wacker Burghausen und Werder Bremen II konnte man den Klassenerhalt feiern. Doch die Freude war leicht getrübt. Seit Oktober 2010 lief in Ahlen das vorläufige Insolvenzverfahren unter der Leitung des Insolvenzverwalters Michael Mönig. Nun trat das ein, wovor sich wohl alle Verantwortlichen bei Rot-Weiß gefürchtet hatten: Der Verein musste beim Amtsgericht Münster den Antrag auf Einleitung des endgültigen Insolvenzverfahrens stellen!

Damit stehen die Ahlener knapp eineinhalb Wochen nach dem sportlichen Klassenerhalt nun doch auf Grund der Statuten des Deutschen Fußball Bundes als Absteiger in die Regionalliga fest. Weiterhin wird der Verein für die Saison 2010/2011 als Tabellenletzter geführt. „Es sind keine Geldgeber da, mit denen die 3. Liga finanzierbar gewesen wäre“, so äußerte sich Michael Mönig über den bitteren aber notwendigen Schritt des Vereines. Er sei aber zuversichtlich, für die Lizenz der Regionalliga die notwendigen Sponsorengelder auftreiben zu können. Durch den Zwangsabstieg des Vereines aus dem Werserstadion kann Wacker Burghausen nun überraschend für die 3. Liga planen. Zwar schaffte man den Klassenerhalt aus sportlicher Sicht nicht, doch nun rutscht man automatisch auf den 17. Tabellenrang. Damit hat Burghausen nach 2009 das zweite Mal Glück, damals profitierte man von der finanziellen Misere der Kickers aus Emden.

3. Liga: Auch Babelsberg droht die Insolvenz

Doch auch Werder Bremen II kann noch auf den nachträglichen Klassenerhalt hoffen, denn der SV Babelsberg 03 steht ebenfalls kurz vor dem Zwangsabstieg. Wie sich Vereinspräsident Rainer Speer äußerte, sind das Abspringen diverser Sponsoren sowie sehr harte Lizenzauflagen der Grund für die Not der Filmstädter. „Wir haben vom Deutschen Fußball-Bund beinharte Auflagen bekommen, die wir nicht erfüllen können“, sagte Speer über die Auflagen des DFB. In den nächsten Tagen will der 13. der vergangenen Saison über die weiteren Schritte beraten, um die drohende Insolvenz abzuwenden.

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