Bayern gegen Leverkusen nur 1:1 - Klasse Beginn ohne Happy-End

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Der Klassiker Bayern gegen Bayer - was haben Fans in den letzten Wochen diesem Duell entgegen gefiebert! Die Anfangs-Viertelstunde ließ dann tatsächlich auf ein echtes Spitzenspiel hoffen. Bereits nach sieben Minuten schnenkte Gomez seinem Nationalmannschafts-Kollegen Adler das erste Mal ein - auf so selbstverständliche wie unwiderstehliche Art und Weise, als ob es nie ein Formtief bei dem ehemaligen “Schwaben-Bomber” gegeben hätte. Statt der erhofften Befreiung im zuletzt stark verkrampften Bayern-Spiel kam aber schnell die Ernüchterung - in Form des zur Zeit besten Stürmers der Liga. Nur sechs Minuten nach dem Rückstand verwertete Kießling einen fulminanten 50-Meter-Pass von Vidal zum 1:1-Ausgleich.

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Danach begrenzten sich beide Mannschaften leider nur noch auf “Schmalspur-Fußball”. Die Power und Intensität aus den Anfangsminuten der Partie war wie weggeblasen. Außer einem Abseits-Tor, das Kießling den Doppelpack am gestrihen Abend verwehrte, und drei Weltklasse-Paraden von René Adler gab es kaum mehr Erwähnenswertes auf dem Rasen. Für “Zündstoff” sorgte nur noch Vize-Kapitän Lahm, der sich nach dem Schlusspfiff den TV-Kameras stellte und die Lage beim Rekordmeister analysierte.
“Wir müssen die Situation so schnell wie möglich in den Griff bekommen.”
Ganz so direkt wie im SZ-Interview vor einigen Wochen sprach es der Nationalverteidiger diesmal zwar nicht an - die Probleme scheinen aber immer noch dieselben zu sein. “Wir haben gut angefangen und dann auch früh das 1:0 gemacht. Im Anschluss hatten wir sogar noch die Chance auf das 2:0, haben es aber versäumt, noch klarer in Führung zu gehen. Dann kassieren wir postwendend den Ausgleich, danach hat man gemerkt, dass die Mannschaft sehr, sehr verunsichert war und viele Fehler gemacht hat”, so Lahm wörtlich im Interview auf bundesliga.de.
“Wir hatten keine Serie in der Vergangenheit. Nur durch Siege kommt das Selbstbewusstsein zurück. Wenn man mit dem FC Bayern nur auf Platz 8 liegt, ist das Selbstbewusstsein natürlich angeknackst”, erörterte der Defensivrecke weiter, wobei der Blick schon in Richtung Champions League und den Schlussspurt vor der Winterpause ging, “Wir müssen die Situation so schnell wie möglich in den Griff bekommen und bis Weihnachten, wenn möglich, alle Spiele gewinnen.”

















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