Benaglio vs. Derdiyok: Rot von Brych - “Die darf er nie geben!”

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Die dritte Niederlage in Folge - Meister Wolfsburg taumelt in seine erste echte Krise unter Neu-Trainer Armin Veh. Dieser machte nach der 2:3-Heimpleite am Samstag gegen Leverkusen vor allem einen Hauptschuldigen aus. “Nicht wir haben das Spiel entschieden, sondern ein anderer”, wird Veh auf dem Online-Portal der “Hamburger Morgenpost” zitiert. Gemeint war Schiedsrichter Felix Brych, genauer die Rote Karte in der 32. Spielminute - als Torhüter Benaglio außerhalb des Strafraums etwas zu ungestüm gegen seinen Nationalmannschafts-Kollegen Derdiyok zu Werke ging. Obwohl der Gefoulte selbst hinterher zu Brych hinüber ging und beteuerte, dass ihn Benaglio nicht berührt habe, ließ sich der Münchener Schiri nicht mehr umstimmen.
Nach dem Platzverweis verloren die Gastgeber für lange Zeit den Faden, was die Gäste aus Leverkusen eiskalt ausnutzten und in eine 3:0-Führung ummünzten. Die Aufholjagd von Misimovic & Co. in der Schlussphase kam schließlich zu spät. “Die darf er nie geben. Bis dahin haben wir die Partie gut im Griff gehabt und Chancen besessen”, regte sich Veh weiter über die Rote Karte gegen seinen Schlussmann und die Uneinsichtigkeit des Schiris auf, “Danach kippte das Spiel.”
Auf dem Video ist zu sehen, dass Schlussmann Benaglio den Eidgenossen minimal am Zeh berührte. Senkrechtstarter Derdiyok sollte aber auch im weiteren Verlauf des Spiels die Blicke auf sich ziehen. Zuerst holte er in der 51. Minute bei einem Zweikampf mit Barzagli einen Elfer heraus, den Rolfes zum fast schon vorentscheidenden 2:0 verwandelte.
Kurz darauf schickte Brych auch Derdiyok - nachdem dieser binnen kürzester Zeit zwei Mal den “Gelben Karton” gesehen hatte - vorzeitig zum Duschen. “Der Schiedsrichter hat versucht, seine Fehlentscheidung wieder gut zu machen”, trat Bayer-Sportdirektor Rudi Völler später gegenüber der Presse noch einmal verbal nach.

















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