Bielefeld-Insolvenz: Gerry Weber, Dr. Oetker & Co. retten die Arminia

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Aufatmen in Ostwestfalen: Wie es scheint, hat Arminia Bielefeld die drohende Insolvenz gerade noch so abwenden können! Laut übereinstimmenden Medienberichten sind führende Vertreter der umliegenden Wirtschaft eingesprungen, um die letzten benötigten knapp drei Millionen Euro aufzutreiben. So hatte der Mode-Konzern Gerry Weber kurz vor Ablauf der Frist noch einmal an die ostwestfälischen Wirtschaftsunternehmen appelliert - mit durchschlagendem Erfolg: Kurzerhand erklärten sich auch Dr. Oetker, Schüco sowie sogar die nicht ortsansässige Firma Gauselmann bereit, den klammen Bielfeldern unter die Arme zu greifen.
“Es war eine wahnsinnige Arbeit, aber wir haben die zehn Millionen Euro jetzt beisammen”, teilte Bielefelds Präsident in spe, Wolfgang Brinkmann, erleichtert dem Sport-Informations-Dienst (sid) mit. Laut einem Bericht auf Welt Online legte die Arminia nun der DFL die 10,2 Millionen Euro an geforderten Garantien vor. Die Verantwortlichen gehen momentan davon aus, dass Bielefeld noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen wird.
Bielefeld-Insolvenz: Rettung in allerletzter Sekunde
“Ich sage schon jetzt, dass es sich gelohnt hat, für Bielefeld und die ganze Region zu kämpfen. Das ist einfach toll”, lobte Brinkmann das schnelle Schalten der umliegenden Wirtschaft, nachdem die Stadt Bielefeld erst am Freitag den Klub fast schon für tot erklärt hatte. Nachdem die Politik einen sehr viel geringeren Betrag, als eigentlich notwenig gewesen wäre, bewilligt hatte, schien der zweite Zwangsabstieg der Armina in ihrer Vereinsgeschichte so gut wie besiegelt.
“Das nur spannend zu nennen, wäre untertrieben. Am Freitag habe ich nicht mehr viel auf die Lizenz von Arminia gegeben”, teilte auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Arminia, Norbert Leopoldseder, gegenüber “sid” mit. Doch was des einen Glück ist nicht selten des anderen Leid: In diesem Fall stirbt mit der Rettung von Arminia Bielefeld auch der letzte Funken Hoffnung bei allen Hansa-Fans auf den Klassenerhalt. Im Falle eines Bielefeld-Zwangsabstiegs wären die Ostseestädter - obwohl sportlich abgestiegen - doch noch gerettet gewesen, ihre Kaderplanungen für die kommende Saison hatte die “Kogge” aber ohnehin schon längst auf die eingleisige dritte Profiliga hin ausgerichtet.

















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