Bielefeld: Punktabzug und Geldstrafe wegen Lizenzverstoß

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Der Super-Gau bei der Arminia: Wegen Verstöße gegen Bestimmungen der Lizenzierungsordnung werden Bielefeld zum Ende der laufenden Zweitliga-Saison vier Zähler abgezogen. Dazu verhängte die DFL eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro gegen die Ostwestfalen. Der aktuell Fünftplatzierte hat der Strafe inklusive dem Punktabzug bereits zugestimmt. Sechs Zähler trennen Bielefeld ohnehin schon vom Relegationsplatz 3 - mit vier Punkten weniger auf dem Haben-Konto wird das Ziel Aufstieg damit wohl zur “Mission Impossible”.
Im abgelaufenen Monat Februar wiesen die Finanzen der Arminia ein Minus von satten 2,5 Millionen Euro auf. Die DFL hatte den Verein daraufin aufgefordert, sein Schuldenloch bis zum 5. März zu stopfen. Arminias Finanz-Chef Heinz Anders hatte jedoch zuletzt betont, dass seitens der DFL keine Strafe zu befürchten sei, da diese ihre Forderungen als erfüllt angesehen habe. Nun folgte der herbe Nackenschlag für den sportlich ohnehim kriselnden Ex-Bundesligisten!
Bielefeld-Punktabzug: Finanzierung bis Saisonende gesichert
Norbert Leopoldseder, Aufsichtsratsvorsitzender von Arminia Bielefeld, versichterte umgehend, dass die Finanzierung für die laufende Runde gewährleistet sei. Am vergangenen Donnerstag trennten sich die Ostwestfalen bereits überraschend von Trainer Thomas Gerstner - bei der 1:2-Pleite am Aachener Tivoli saß bereits Interims-Coach Detlev Dammeier auf der Bank.
Bereits Anfang Februar wurde in Medien über Bielefelds Schulden berichtet. Schon dort hatte Arminia-Präsident Hans-Hermann Schwick “unpopuläre Maßnahmen” angekündigt, die jedoch notwendig seien.












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