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Bremen vs. Valencia: Das 4:4-Spektakel im Weserstadion auf Video

Logo: Werder Bremen

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Ein Fußballfest ohne Happy-End für Werder! Es war der pure Wahnsinn - was Werder Bremen und Valencia im Weserstadion heute Abend boten! Der Kampf, die Einstellung und auch die Moral stimmten bei den Hausherren - nur das Ergebnis war am Ende nicht ausreichend. Das Aus für Werder im Europa-League-Achtelfinale: Ein Schock - und eigentlich unnötig in Anbetracht der Chancenfülle. Ausgerechnet ein Abseits-Tor vom Star des Abends, Valencias Tormaschine David Villa, warf die tapfer kämpfende Schaaf-Elf letztlich ins Tal der Tränen.

Die Gäste starteten sofort von Null auf Hundert: Das Bremer Abwehrbollwerk um Mertesacker, Naldo & Co. wirkte in Angesicht des Offensiv-Trios Villa, Silva und Mata weich wie Butter. Fast mit dem Abpfiff das so wichtige erste Tor für Valencia durch Villa. Nach einer Viertelstunde legte Mata nach zum 2:0. Werder brauchte jetzt drei Tore - Schaaf reagierte sofort, löste nach nur 22 Minuten den Doppel-Sechser im Mittelfeld auf und brachte Almeida für Borowski.

Werders Joker sticht - Villa kontert

Werder hatte Chancen im Minutentakt! Kurz vor dem 0:2 hatte Pizarro freistehend vor dem heute bärenstarken Cesar Sanchez die Kugel nur knapp am Tor vorbeigeschoben. In der 26. Spielminute legte der Peruaner für den eingewechselten Almeida mustergültig - nur noch 1:2!

Die Gastgeber drückten weiter auf den Ausgleich: Hunt un Almeida vergaben Riesen-Chancen - der Schock kurz vor der Pause folgte abermals durch Villa, der mit dem Halbzeitpfiff den alten Torabstand wieder herstellte.

Frings leitet verrückte Aufholjagd ein

Nach Wiederanpfiff wurde Bremen noch stärker - die große Aufholjagd begann mit dem glücklich versenkten Foulelfmeter von Frings nach knapp einer Stunde. Das Weserstadion tobte, witterte seine Chance auf die Riesen-Sensation.

Zwei Mal lag Werder mit zwei Treffern hinten, schien sicher ausgeschieden. In der 62. Minute dribbelte sich Antreiber Marin durch Valencias brüchige Abwehrreihen. Ohne groß nachzudenken, zog der quirlige Mittelfeld-Zehner einfach ab. Sein Schuss, noch leicht abgefälscht, landete genau in den Maschen - die Partie drohte vollends zu kippen!

Villas dritter Streich

Doch nur drei Minuten später der erneute Dämpfer durch Villa. Der Spanier startete - leider wie später einwandfrei bewiesen aus klarer Abseits-Position - nach einem Musterpass von Silva durch. Wiese war wie bei allen vorangegangenen Treffern wieder chancenlos. Doch Werder gab nicht auf!

Schaaf brachte mit Rosenberg in der 79. Minute die sechste (!) offensive Kraft für das langsam lahmende Bremer Spiel. Die Kräfte schwanden allmählich, doch Pizarros Kopfball-Treffer nur sechs Minuten vor Schluss brachte die Stimmung noch einmal zum Kochen. Die Hausherren versuchten daraufhin alles, am Ende fehlte das so vielzitierte letzte Quentchen Glück.

Ein bisschen wie Hoffenheim vor zwei Jahren…

“Die Fans wurden bestens unterhalten. Ein bisschen erinnerte das Spiel heute an das 5:4 gegen Hoffenheim vor rund zwei Jahren. Wir müssen uns jetzt damit abfinden und unseren Blick auf die nächsten Partien gegen Bochum und Augsburg richten” sagte ein noch sichtlich emotionaliesierter Wiese zu einem Sat.1-Reporter nach dem Schlusspfiff.

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