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Bundesliga TV-Rechte: ARD & Co. - Was läuft wo ab 2009/2010?

Logo: Bundesliga

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Die Öffentlich-Rechtlichen werden ab der kommenden Bundesliga-Saison 2009/2010 noch mehr in den Fokus der Fußball-Fans rücken. Die ARD hat den bisherigen Konkurrenten DSF nun endgültig als alleiniger Erstverwerter aller Erstliga-Spiele abgelöst und hat bis mindestens 2013 auch die TV-Rechte für die Sonntags-Spiele inne. Das “Zapping” wird dadurch aber vor allem für Bundesliga-Zuschauer vor dem Fernseher nicht weniger werden - eher im Gegenteil. Während die “Sportschau” ihren angestammten Sendeplatz am Samstag behalten wird, gibt es ab der kommenden Spielzeit nicht wie ursprünglich gedacht eine “Sonntags-Sportschau” ab etwa 21.45 Uhr. Vielmehr buhlen künftig mindestens vier der sich immer weiter auf dem Vormarsch befindlichen “Dritten” am Sonntag-Abend um die Quoten.

Grund dafür ist, dass die ARD gerade jetzt im großen Wahljahr 2009 nicht auf ihre populäre Talkshow “Anne Will” verzichten möchte und deshalb von einer zusätzlichen “Sportschau am Sonntag” vorerst absieht. Hauptanlaufpunkt, was die Zusammenfassungen der Sonntags-Partien betrifft, dürfte dann der NDR sein.

Logo: NDR-Sportclub

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Der NDR-Sportclub mit Gerhard Delling, Reinhold Beckmann und Monica Lierhaus!

Dort wolle man sich laut ARD-Programm-Chef Axel Balkausky im auf eine Stunde Sendezeit ausgelegten “Sportclub” künftig ausführlich den Sonntagsspielen aus dem “Oberhaus” widmen. Nebenbei werde es auch noch Berichte zum Handball, Basketball und Eishockey geben. Fußball-Fans treffen mit Gerhard Delling, Reinhold Beckmann und wahrscheinlich auch der wiedergenesenen Monica Lierhaus auf altbekannte Gesichter und dürften sich auch deshalb sofort heimisch fühlen. Der zweite positive Aspekt ist, dass die Zusammenfassungen - im krassen Kontrast zum DSF beispielsweise - komplett ohne Werbe-Unterbrechungen gesendet werden. Start ist immer sonntags ab 21.45 Uhr - also auch etwas früher als in der vorherigen Spielzeit beim Privat-TV-Nachbarn.

Alternativ gehen fast zeitgleich auch der SWR, BR, RBB und WDR mit eigenen Formaten auf Sendung, um Zusammenfassungen der Erstliga-Partien vom Wochenende zu liefern. Im WDR werden beispielsweise Claus Lufen und Okka Gundel in dem halbstündigen Format “Bundesliga am Sonntag” ausschließlich über Fußball berichten. Der Zuschauer hat also buchstäblich die vielzitierte “Qual der Wahl”. Mit Ausnahme vom RBB, der mit seinem neuen Fußball-Format “Sportplatz” erst ab 22 Uhr sonntags auf Sendung gehen wird, beginnen alle Übertragungen jeweils parallel zueinander ab 21.45 Uhr.

Logo: DSF

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DSF legt Fokus auf Zweite Liga!

Der Privatsender DSF - der zuvor immer die Zusammenfassungen zu den Erstligaspielen am Sonntag lieferte und sich auch an Englischen Wochen mit der ARD abwechselte - wird sich in Zukunft komplett auf die Berichterstattung zum Zweitliga-Geschehen konzentrieren.

Bleibt abzuwarten, wie Fußball-Fans das Sender-Chaos wegen der Neuverteilung der Bundesliga-TV-Rechte ab 2009/2010 auch im Free-TV aufnehmen werden. Interessant wird natürlich auch zu beobachten sein, welches Format den größten Zuspruch findet. Wird es der NDR-Sportclub mit seinem gewaltigen Star-Aufgebot im Moderatoren-Bereich oder doch eher einer der kleineren “Dritten” werden?

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