Cottbus: Schiri-Krach mit Schmidt - “Wir werden nur verarscht!”

Logo: Cottbus
Ganz Cottbus ist nach dem unglücklichen 2:3 in Bochum immer noch auf Hundertachzig. Der Elfmeter von Pfertzel, der kurz vor Schluss in einem Klasse-Spiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber brachte, sorgt auch knapp eine Woche später noch für Gesprächsstoff. Weil Energie-Manager Heidrich und Trainer Prasnikar nach dem Abpfiff scharf gegen Schiedsrichter Markus Schmidt geschossen hatten, ermittelt nun der DFB. So soll Heidrich zu der Elfer-Entscheidung von Schmidt gesagt haben: “Wir werden nur verascht. So eine Frechheit. Das ist ein Skandal!” Auch Bojan Prasnikar nahm nach dem Spiel offenbar kein Blatt vor den Mund und soll sich lauthals über den Schiri beschwert haben. “Wir hatten heute keine Chance”, wurde der Energie-Coach von Schmidt zitiert.
Beiden “Motzern” droht nun ein Nachspiel durch den DFB. Dass nun Cottbus ins Visier des DFB-Kontrollausschusses geraten ist, mochte Vereinspräsident Lepsch kaum glauben. “Das ist der oberste Gipfel”, kommentierte er die jüngsten Ereignisse im Kicker. Mit Schiedsrichter Schmidt haben die Lausitzer bereits so ihre Erfahrungen gemacht. Schon in der Vorsaison hatte er dem damaligen Gegner, der Hertha aus Berlin, einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen. Damals hatten dem Schützen Pantelic aber am Punkt die Nerven versagt. Im Kicker schlug Energie-Prädident Ulrich Lepsch deshalb vor, dass Markus Schmidt “uns nicht mehr pfeift”. Auch für diese Aussagen droht Lepsch nun ein Verfahren beim DFB. Cottbus rutschte durch das 2:3 beim VFL wieder auf den 16. Tabellenplatz, der sie geradewegs in die Relgegation gegen den Dritten aus der 2. Liga schicken würde.

















Letzte Kommentare