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Dempsey-Tor: Traumtor bei 4:1-Sieg von Fulham gegen Juve

Logo: FC Fulham

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Arrivederci, Juve! Die Sensation am gestrigen Abend ereignete sich in der Craven Cottage - dem Zuhause des ältesten Londoner Fußballklubs, dem FC Fulham. “Ängstliches Häuschen” - so lautet die wortgenaue Übersetzung des rund 25.000 Zuschauer fassenden, sehr traditionell geschnittenen Stadionrunds. Für die “alte Dame” aus Turin war es rund eine Stunde lang die Hölle auf Erden. Das i-Tüpfelchen setzte der US-Nationalspieler Clint Dempsey schließlich in der 87. Minute mit einem Traumtor - das vor allem bei Aachener Fans hierzulande Erinnerungen geweckt haben dürfte.

Mit 4:1 deklassierte der krasse Außenseiter den ehemaligen Champions-League-Sieger - Juve ist am sportlichen Tiefpunkt angelangt und zeigte sich hinterher in Person von “Stinkefinger-Zebina” zu allem Überfluss noch als sehr schlechter Verlierer.

Mit einem 3:1-Hinspielspiel-Sieg im Rücken begann Juve wie erwartet schwungvoll. Trezeguet brachte die Gäste nach nur zwei Minuten mit 1:0 in Front - zu dem Zeitpunkt war an eine Sensation kaum zu denken.

Logo: Juventus Turin

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Die große Wende im Spiel brachte der Platzverweis gegen Cannavaro in der 27. Spielminute. Zwischenzeitlich hatte Publikumsliebling Bobby Zamora den Ausgleich für die Hausherren erzielt. Doch nach dem Verlust ihres Abwehrchefs zerfiel die “alte Dame” vollends in ihre Bestandteile, ließ sich von dem wie berauscht wirkenden Premier-League-Zehnten phasenweise sogar vorführen.

Dempsey-Tor: Knock-Out für Juve in No-Look-Manier

Ein Doppelschlag des Ungarn Zoltan Gera egalisierte die Hinspiel-Pleite auf italienischem Boden. Mit einem Traumtor schoss der US-Nationalspieler Clint Dempsey schließlich ähnlich wie einst Jan Schlaudraff am Aachener Tivoli gegen Bremen in “No-Look-Manier” die Gäste aus dem Wettbewerb.

Unrühmlicher Abgang des Franzosen Jonathan Zebina in der dritten Minute der Nachspielzeit: Nach seiner Roten Karte wegen rohen Spiels verabschiedete sich der Außenverteidiger mit dem durch “Tiger” Effenberg salonfähig gewordenen Stinkefinger in Richtung Schiri-Gespann.

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