Die reichsten Klubs der Welt: Top 10 Umsatz & Schulden 2008/2009

Foto: pixelio.de / Angela Parszyk
Die Bundesliga holt im internationalen Vergleich weiter auf. Im kürzlich von der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft Deloitte veröffentlichten Ranking der reichsten Fußball-Klubs der Welt schafften es gleich fünf deutsche Vertreter unter die Top 20. Als erster Fußballverein überhaupt brach Real Madrid in der Spielzeit 2008/2009 die Umsatz-Grenze von satten 400 Millionen Euro.
Das Fußball-Geschäft boomt auch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Der Rekordmeister aus München rangiert mit einem erwirtschafteten Umsatz von knapp 290 Millionen Euro in der abgelaufenen Saison wie im Vorjahr auf Platz 4. Der HSV verfehlte mit rund 150 Millionen Euro knapp die Top 10. Schalke (124,5 Mio. Euro), Bremen (114,7 Mio. Euro) und der BVB (103,5 Mio. Euro) folgen hintereinander auf den Plätzen 16 bis 18.
Die reichsten Klubs der Welt: Real & Co. mit Mega-Schulden
Nach Angaben der Wirtschaftsprüfer würden die Zahlen aus der Deloitte Football Money League 2010 aus der Spielzeit 2008/2009 stammen und auf veröffentlichten Jahresbilanzen sowie weiteren zuverlässigen Quellen basieren. Allerdings beruht das Ranking lediglich auf den Umsätzen - und berücksichtigt beispeilsweise nicht die millionenschweren Schulden-Berge von Top-Klubs wie Real oder ManU.
Weil wir aber wissen wollen, wer im abgelaufenen Kalenderjahr am sinnvollsten wirtschaftete, stellen wir die aktuell geschätzten Schulden - soweit bekannt - den Umsätzen vom Deloitte-Ranking der reichsten Klubs der Welt direkt gegenüber. Hier ist sie also: Die Top 10 der áktuell reichsten Klubs der Welt:
- Real Madrid - Umsatz: 401,4 Mio. Euro (Schulden: 327 Mio. Euro - Gewinn: 74,4 Mio. Euro)
- FC Barcelona - Umsatz: 365,9 Mio. Euro (Schulden: 202 Mio. Euro - Gewinn: 163,9 Mio. Euro)
- Manchester United - Umsatz: 327 Mio. Euro (Schulden: 822 Mio. Euro - Gewinn: -505 Mio. Euro)
- Bayern München - Umsatz: 289,5 Mio. Euro (schuldenfrei)
- Arsenal London - Umsatz: 263 Mio. Euro (Schulden: 485 Mio. Euro - Gewinn: -222 Mio. Euro)
- Chelsea London - Umsatz: 242,3 Mio. Euro (Schulden: 817 Mio. Euro - Gewinn: -574,7 Mio. Euro)
- FC Liverpool - Umsatz: 217 Mio. Euro (Schulden: 325 Mio. Euro - Gewinn: -108 Mio. Euro)
- Juventus Turin - Umsatz: 203,2 Mio. Euro (Schulden: 188,2 Mio. Euro - Gewinn: 15 Mio. Euro)
- Inter Mailand - Umsatz: 196,5 Mio. Euro (Schulden: 394,88 Mio. Euro - Gewinn: -198,38 Mio. Euro)
- AC Mailand - Umsatz: 196,5 Mio. Euro (Schulden: 300 Mio. Euro - Gewinn: -103,5 Mio. Euro)

















an Lou Pai
Hört sich nach Ruhrgebiets-Neid an…
Egal, mit nur noch 160 Mio. Restschulden für die Allianz Arena können die Bayern sehr gut Leben. Immerhin wurden in den letzten Jahren 180 Mio getilgt und der finanzschwache Partner, die 1860er ausbezahlt. Die Bayern haben das Stadion doch quasi nur noch als Abschreibungsobjekt.
schlechtester Artikel in der Geschichte……
so ein schwachsinn, Umsatz - Schulden= Gewinn
wer diesen Artikel geschrieben hat sollte sich
schnell einen neuen Job suchen.
Wie interessant, dass der Gewinn neuerdings durch “umsatz abzüglich der Schulden gerechnet wird… Schwachsinn!!!
die schulden können ja gar nicht stimmen.
Ihr müsst schon vom Umsatz die Verluste rechnen, die der jeweilige Verein in einem Jahr/Saison gemacht hat. So würde man auf den Gewinn/Verlust kommen.
Rechnet man aber Gewinn-Schulden kommt man auf eine völlig sinnlose Zahl.
Die Umsätze der Vereine stimmen, der Rest ist allerdings völliger Schwachsinn!!
“Bayern München - Umsatz: 289,5 Mio. Euro (schuldenfrei)”
Ach ja? Wäre mir neu dass die Allianz Arena schon abbezahlt ist.. Lustig, dass beispielsweise bei Arsenal London die Restschuld aus dem Emirates Stadium als Schulden aufgeführt werden, bei Bayern das Ganze aber schön unter den Tisch fallen gelassen wird.
Das Märchen der Schuldenfreiheit des FC Bayern ist eines, das Uli Hoeneß seinem Enkel Anton Maximilian gerne vor dem Einschlafen erzählt…