Dynamo Dresden: Relegations-Fight und Lizenzprobleme

Logo: Dynamo Dresden

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Es war alles angerichtet für einen perfekten Relegationsabend in Dresden. Ein ausverkauftes glücksgas-Stadion, eine Menge Euphorie und dadurch eine ansteckende Stimmung auf den Rängen des weiten Rundes. Dynamo wollte und musste in seinem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück eine gute Ausgangsmöglichkeit für das Rückspiel am Dienstag an der Bremer Brücke schaffen. Es hätte alles so perfekt sein können, wenn sich die Mannen von der Elbe nicht selbst im Weg gestanden hätten.

Allen voran Lars Jungnickel, der in der 66. Spielminute nach einem Eckball der Osnabrücker mehr als unglücklich im eigenen Strafraum stand und den Ball ins eigene Tor bugsierte. Damit schienen die Hoffnungen und Träume der knapp 29.000 Zuschauer für den Moment zerstört zu sein. Zumal dieses Eigentor den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen schien. Dresden war vor allem in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Der VfL Osnabrück schaffte es in den ersten 45 Minuten nur einmal gefährlich vor den Kasten von SGD-Keeper Kirsten zu gelangen. Doch Dynamo nutzte seine Überlegenheit nicht und scheiterte kurz vor dem Halbzeitpfiff erst am eigenen Unvermögen und später in Person von Dani Schahin am starken Torhüter der Osnabrücker.

Doch die Sachsen ließen sich auch nach dem Führungstreffer des VfL nicht beirren und nahmen das Zepter wieder in die Hand. So musste man nur zehn Minuten warten, bis Robert Koch in der 76. Minute den Ausgleich schießen konnte. Doch Dynamo wusste, dass das zu wenig ist und drängte auf den Führungstreffer. Doch sowohl Esswein (81.) als auch Jungwirth (90 + 1) und Bührer (90 + 4) konnten den Ball trotz dicker Torchancen nicht mehr versenken. Am Ende steht ein 1:1-Unentschieden und dadurch die etwas bessere Ausgangssituation für den VfL Osnabrück.

Dynamo Dresden muss aufsteigen

Nun kommt es am kommenden Dienstag zu einem echten Kampf ums Überleben, gerade für die SG Dynamo Dresden. Schafft man an der Elbe den Aufstieg nicht, ist für die kommende Saison die Lizenz für die 3. Liga in Gefahr. Verbleibt man in Liga 3, muss man Bürgschaften in Höhe von 2,045 Millionen Euro vorweisen, damit dem Lizenzantrag stattgegeben wird. Steigt man in die 2. Liga auf, beläuft sich die Bürgschaftssumme nur noch auf 830.000 Euro. Damit geht es im Elbflorenz nicht mehr nur ums sportliche sondern auch noch ums wirtschaftliche Überleben des Vereins.

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