Eisern Union: Torwart-Tor gibt Startschuss zur Aufstiegs-Euphorie

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Unions Keeper avancierte am letzten Spieltag zum Helden

Die Kultkicker aus Köpenick gehören ja eigentlich seit Jahren zu den engeren Aufstiegsfavoriten – geklappt hat es bisher aber nie. Manchmal scheiterte man denkbar knapp – oder aber man scheiterte an den eigenen Ambitionen, so wie in der vergangenen Saison, als mit dem für viele überhasteten Trainertausch von Keller zurück zu Hofschneider vielleicht der entscheidende Fehler begangen wurde. Diese Saison sieht es aber nach neun gespielten Partien sehr gut aus: Platz zwei, nur zwei Zähler hinter dem Effzeh und mit sieben Gegentoren stellen die Eisernen die beste Defensive der Liga. Die auch mal überraschend Tore schießt, sehr überraschend sogar! Denn am letzten Spieltag rettete Keeper Gikiewicz (!) mit seinem Tor kurz vor Spielende gegen Heidenheim noch einen Punkt.

Das irre Torwart-Tor von Gikiewicz

Das Torwart-Tor von Gikiewicz gegen Heidenheim (unten im Video) war der mediale Renner vor knapp zwei Wochen. Ein weiteres Indiz dafür, dass es bei den Köpenickern derzeut läuft. Die Verkaufskurve für die Union Fanartikel zeigt ohnehin schon seit längerem steil nach oben: Die Fans fiebern nach etlichen Anläufen nun endlich dem großen Coup entgegen. Erstklassig, und sonst nichts, heißt das ausgeschriebene Ziel.

Erstklassig, sonst nichts

Endlich wieder Derbys gegen den großen Stadtrivalen. Mithelfen bei dieser Mission soll dabei jeder. Die Fans sowieso, denn die gehören ohnehin schon seit Jahren ins Oberhaus. Klar ist, dass die Eisernen irgendwann auch mal an der Reihe sind. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz in Liga zwo. Die Kaderzusammenstellung für diese Spielzeit und auch das Zusammenspiel mit dem neuen Mann an der Seitenlinie, dem Schweizer Urs Fischer, scheinen zu passen. Das große Problem in den vergangenen Spielzeiten war die Konstanz. Hält die an, geht bei den Eisernen noch einiges. Unkalkulierbar hingegen ist die stürmische See in dieser Liga – denn vom Aufstiegsaspiranten kann es auch mal ganz schnell hinunter in die 3. Liga gehen. Die verrückte letzte Spielzeit sollte ein mahnendes Beispiel sein, die Eintracht aus Braunschweig kann ein Lied davon singen.

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