FIFA: Videobeweis, Chip im Ball & Co. ade!

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Ein Paukenschlag für alle Befürworter des Videobeweises im Fußball: In Zürich sprach sich FIFA-Generalsekretär Jérome Valcke nach einer Konferenz mit dem für Regelfragen zuständigen International Football Association Board (IFAB) erneut gegen technische Hilfsmittel aus. Dabei schien das “Nein!” des Weltverbandes dieses Mal eindeutiger und endgültiger Natur zu sein. Laut Valcke hätten sich alle Beteiligten darauf geeinigt, “der Technik die Tür endgültig zu verschließen.”
Ein ungewohnt scharfer und eindonnernder Wortlaut - vor allem in Anbetracht der zuletzt immer häufiger diskutierten Fehlentscheidungen auf dem Rasen! “Die Frage war, sollen wir Technik im Fußball zulassen, und die Antwort war ganz klar: Nein!” betonte Valcke auf der eigens einberufenen Pressekonferenz am Samstag.
“Das Einzigartige sind die Menschen!”, begründete Valcke die Entscheidung der FIFA und die Zurückweisung zweier in Zürich vorgestellter Modelle. Dabei soll es sich laut Kicker-Online zum einen um den Prototyp eines Chips gehandelt haben, der signalisieren würde, wenn der Ball die Torlinie überquert. Zum anderen sei den Verantwortlichen die Torkamera “Hawkeye” präsentiert worden, die Aufschluss über Tor oder Nicht-Tor geben soll.
FIFA: Contra Videobeweis - Pro Torrichter?
Während den technischen - und sicherlich auch sinnvollen - Innovationen weiterhin der Einzug in den Profi-Fußball verwehrt bleibt, steht eine Entscheidung hinsichtlich der mehr als fragwürdigen Torrichter, die momentan zu Testzwecken auch in Europa-League-Partien im Einsatz sind, noch aus.
Im Mai werden die FIFA-Offiziellen erneut tagen und darüber entscheiden, ob das Praxismodell mit den Torrichtern u. a. auch auf die Ligen ausgeweitet werden soll.

















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