Frauen-WM: Australien vs. Äquatorial-Guinea – Das Handspiel auf Video

Foto: Redaktion

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Nach zwei absolvierten Gruppenspieltagen haben Fans und Teams der Frauen-WM 2011 in Deutschland nun einen Tag zum Durchschnaufen. Am Sonntag gab es jedoch beim knappen 3:2-Sieg der Australierinnen gegen Äquatorial-Guinea noch einmal Riesenaufregung in Bochum: Beim Stand von 1:0 für die Mannschaft von „Down Under“ fing die afrikanische Verteidigerin Bruna nach einem Pfostenschuss des Gegners wie selbstverständlich den Ball mit beiden Händen – ganz nach der Devise: „Letzter Mann – oder letzte Frau – hält!“ Die ungarische Schiedsrichterin Gyoengyi Gaal schien diese Regel ebenfalls zu kennen und ließ zum Ensetzen der vieltausend Zuschauer in Bochum weiterspielen! Au Backe: Das Handspiel von Bruna ist schon jetzt der Mega-Klops der Frauen-WM schlechthin – und auch ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann sah das Malheur erst in der Zeitlupe, wir haben das Video für euch noch einmal im Netz eingefangen.

Die „Hand Gottes“ bei der Frauen-WM 2011

Vielleicht war die Szene auch einfach nur zu grotesk, so dass die Schiedsrichterin das Handspiel der Afrikanerin im eigenen Strafraum schlichtweg nicht wahrhaben wollte. „Nein, das kann doch nicht sein!“ dachten sich wohl auch viele andere Fans im Stadion und vor den Fernsehern. Dabei präsentierte sich der WM-Neuling aus Äquatorial-Guinea über weite Strecken der Partie nicht wie der große Außenseiter, stemmte sich lange gegen die zweite Niederlage. Beste Werbung für den Frauenfußball war dieser Sonntagskick dennoch nicht, und das nicht nur wegen des ungeahndeten Handspiels – Schiedsrichterin Gaal zeigte auch danach einige Unsicherheiten und hätte bei dem rüden Spiel sicher gut daran getan, eine striktere Linie zu fahren.

Frauen-WM 2011: Wer schafft es ins Viertelfinale?

Ein Highlight dieser Frauenfußball-Weltmeisterschaft ist das Handypiel-Video vom Spiel Australien gegen Äquatorial-Guinea aber allemal. Mit dem hauchdünnen Sieg sicherte sich Australien die Chance auf die Runde der besten Acht – und die Gruppe D bleibt damit als einzige auch vor dem dritten und letzten Vorrundenspieltag noch spannend. In den anderen drei Gruppen A bis C sind die Viertelfinaltickets praktisch schon vergeben: In der Gruppe A sind – na klar – Deutschland und Frankreich schon sicher durch, einzig die Frage nach dem Gruppensieg gilt es im direkten Duell am Dienstag noch zu klären.

Das gleiche Bild in Gruppe C: Dort streiten sich die US-Damen sowie Schweden (beide mit sechs Zählern) um Tabellenplatz 1. In Gruppe B ist Japan mit ebenfalls zwei Siegen aus den ersten beiden Vorrundenspielen schon für die nächste Runde qualifiziert. England kann mit drei Zählern Vorsprung zu den Mexikanerinnen und einem dicken Polster in der Tordifferenz im Prinzip auch schon für das Viertelfinale planen. Die Gruppe D wird erwartungsgemäß von den Samba-Tänzerinnen mit Weltfußballerin Marta & Co. dominiert – Australien und Norwegen prallen am letzten Gruppenspieltag direkt aufeinander, der Sieger dieses Duells folgt Brasilien ins Viertelfinale.

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