Frei-Transfer nach Basel fix: Alles reine “Herzensangelegenheit”?

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Ein Schock für alle BVB-Fans: Top-Stürmer Alex Frei wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Basel. Der Frei-Transfer in die Schweiz hatte sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet. “Wir haben alles versucht, ihn umzustimmen - aber leider ohne Erfolg”, wird Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf Kicker-Online zitiert. Schon am heutigen Samstag wird der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft mit dem Flugzeug in seiner Heimat eintreffen, um dort den obligatorischen Medizin-Check bei seinem neuen, “alten” Verein zu absolvieren. Danach wird Frei einen Vertrag beim FC Basel über eine Laufzeit von mindestens drei Jahren unterschreiben. Als Ablöse kassiert der BVB laut Medienangaben rund 4,25 Millionen Euro.
Den Erlös aus dem Frei-Transfer wolle man laut Aussagen der Schwarz-Gelben komplett in einen geeigneten Nachfolger für die freigewordene Stelle im Sturm-Zentrum investieren. Der ursprünglich als Kandidat gehandelte Derdiyok hat allerdings mittlerweile in Leverkusen unterschrieben. Auch von einer Verpflichtung des polnischen Wunder-Talents Robert Lewandowski scheint man in Dortmund mittlerweile Abstand genommen zu haben. Wer den Top-Torschützen der vergangenen Saison im Angriff ersetzten wird, ist damit bis dato noch völlig unklar. Kurzfristige Alternativen stünden mit dem aus Cottbus verpflichteten Rangelov und dem beim Confed-Cup in Südafrika aufgeblühten Zidan bereit.
Etwas Unklarheit herrscht derweilen zudem noch über die tatsächlichen Beweggründe von Frei, warum er zuletzt so vehement auf einen Wechsel in die Heimat drängte. Für ihn sei der Transfer nach Basel - wie er stets betont hatte - eine reine “Herzensangelegenheit” gewesen. Andere Faktoren - wie das Zögern von BVB-Seite zwecks einer vorzeitigen Vertrags-Verlängerung mit dem 30-Jährigen und der Dauer-Zoff mit Trainer Jürgen Klopp - dürften die Rückkehr in die Schweiz aber zusätzlich beschleunigt haben. Auf ein Veto, um den Frei-Transfer zum FC Basel in letzter Instanz noch zu verhindern, soll “Kloppo” laut Kicker-Online im Übrigen verzichtet haben.

















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