Fürth: Schneeball-Schlacht zwischen Loboué und Lautern-Fans

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Unschöne Szenen am Rande des 3:0-Sieges von Greuther Fürth gegen Tabellenführer Lautern: Immer wieder bewarfen Fans des Tabellenführers den Fürther Schlussmann Stephan Loboué mit Schnebällen. Die “Schneball-Schlacht” vor der Gästekurve des Playmobil-Stadions artete sogar dermaßen aus, dass Schiedsrichter Markus Schmidt die Partie zuerst verspätet wieder anpfiff und im spätern Verlauf sogar mit Spielabbruch drohte. Die gesamte Lauterer Mannschaft stellte sich daraufhin geschlossen vor den Gästeblock, um die eigenen Fans zu beschwichtigen - leider nur mit äußerst mäßigem Erfolg.
Nach dem Schlusspfiff äußerte sich der von den Gäste-Fans ins Visier genommene Loboué zu den Schneeballwürfen wie folgt: “Die Schneeballwürfe haben mich nicht verunsichert, im Gegenteil. Wer mich kennt, der weiß, dass mich so etwas nur noch mehr motiviert.”
Randale nach Schneeball-Schlacht in Fürth - Verletzte und Festnahmen
Zwar konnte das Spiel regulär zu Ende geführt werden und der Ex-Schalker Interims-Coach Mike Büskens die ersten drei Zähler für seinen neuen Arbeitgeber bejubeln. Hinterher gerieten vor dem Stadion allerdings zwei rivalisierende Fanlager aneinander.
Wie u. a. die “Hiltpoltsteiner Zeitung” berichtet, seien rund 100 Anhänger mit Schneebällen, Eisbrocken und schließlich auch mit den blanken Fäusten aufeinander losgegangen. Beim Schlichtungsversuch der Polizei wurden laut Medienangaben vier Beamte verletzt - einer musste ambulant behandelt werden. Die Polizei vermeldete mehrere Festnahmen.

















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