Hannover-Eigentore: Irre Eigentor-Serie von Djakpa, Haggui & Co.

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Es war eins der verrücktesten Spiele in der bisherigen Bundesliga-Saison: Das 5:3 zwischen Gladbach und Hannover am Samstag-Nachmittag wird vor allem den Gästen wohl noch lange schlaflose Nächte bereiten. Insbesondere die Hannover-Defensive um Haggui und Djakpa trug dazu bei, dass diese völlig abgedrehte Partie historischen Charakter erlangte. Zuerst sorgte ein Abpraller des Ex-Leverkuseners Karim Haggui für den 0:1-Rückstand - sein eigener Torwart Fromlowitz hatte ihm den Ball direkt an den Rücken gespielt, wodurch das Leder postwendend den Weg zurück ins Tor fand. Kurios wurde es in der 57. Minute, als Djakpa unbedrängt, etwa 17 Meter vor dem eigenen Kasten stehend, zum “Eigentor des Jahres” ausholte. In der Nachspielzeit drückte erneut Haggui mit seinem zweiten Eigentor der Partie den Stempel “historisch-wertvoll” auf.
Noch nie war ein Team in der Bundesliga-Geschichte von so viel Pech verfolgt - und traf gleich drei Mal binnen 90 Minuten ins eigene Netz. “Drei Eigentore in einem Spiel habe ich noch nicht erlebt”, betonte auch Hannover-Mittelfeldantreiber Bruggink nach dem Spiel auf der Vereinshomepage. Die “Unglücksraben” selbst wollten keinerlei Stellung beziehen - Erklärungsbedarf dürfte es aber vor allem nach dem kuriosen Djakpa-Eigentor geben.
Abwehrchef Balitsch versuchte nach dem Schlusspfiff eine Erklärung zu finden - und nahm dabei seine Kameraden in Schutz: “Wenn man sich die einzelnen Szenen genau betrachtet, hat jeder versucht die jeweilige Situation zu klären. Die Bälle sind kurioser Weise dann alle im eigenen Tor gelandet.”
“So ein Spiel habe ich noch nie erlebt!”
Sechs Mal haben die Hannoveraner am gestrigen Nachmittag eingenetzt - und trotzdem jubelte am Ender der Gegner. “Wenn man die Eigentore abzieht hätten wir heute 3:2 gewonnen”, rechnete Ballitsch auf der Website von Hannover 96 noch einmal für seine Fans vor.
Der Grundtenor bei den Spieler-Interviews nach dem Abpfiff - sowohl bei den Hausherren als auch bei den Gästen - war jedenfalls immer derselbe. “So ein Spiel habe ich noch nie erlebt”, fasste u. a. auch Fohlen-Spieler Thorben Marx das Geschehene zusammen.

















[...] das Ruder rumzureißen, stand kurz vor dem Abschuss und durfte dennoch ein Happy end feiern. Es gab verrückte Spiele mit drei Eigentoren; Gegentore, die aus unbeschreiblicher Dummheit (Durica gegen Stuttgart) resultierten; ein 0:7 in [...]
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