Hannover: Schweinegrippe-Verdacht bei 96-Profi Cherundolo

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Mehreren Medienangaben zufolge befindet sich Hannover-Profi Steven Cherundolo seit seiner Rückreise vom WM-Quali-Spiel der US-Auswahl gegen Mexiko wegen Verdachts auf Schweinegrippe in vorläufiger Quarantäne. Der Rechtsverteidiger soll unmittelbar nach seiner Ankunft in Hannover isoliert worden sein, nachdem bei einem Nationalmannschaftskollegen die Krankheit mit dem schwerwiegenden Verlauf festgestellt worden war. Unbestätigten Angaben zufolge soll es sich dabei um den in der vergangenen Saison bei Bayern auf Leihbasis angestellten Landon Donovan handeln. “Es handelt sich um eine vorbeugende Maßnahme. Cherundolo hat keine Symptome der Krankheit”, gab aber Hannovers Presse-Chef Andreas Kuhnt zu verstehen.
Zwei Wochen zuvor war bei zwei Amateur-Kickern der 96er bereits die Schweinegrippe diagnostiziert worden. Aus diesem Grund musste auch das Ligaspiel gegen die zweite Mannschaft des FC St. Pauli kurzfristig abgesagt werden. Dazu durfte Hannover 96 beim Saisonauftakt gegen Hertha seinen Profi-Kader mit keinem seiner Amateurspielern auffüllen, weshalb Trainer Dieter Hecking insgesamt nur 17 einsatzfähige Spieler zur Verfügung gestanden hatten.
Coach Dieter Hecking kritisierte allerdings nachträglich noch einmal scharf die Informations-Politik des US-Lagers. Die Niedersachsen hätten keinerlei offizielle Mitteilung über den nachgwiesenen Schweinegrippen-Fall in Übersee erhalten. “Wir haben die Nachricht aus dem Internet”, betonte Hecking. Cherundolo soll nach überstandener Inkubationszeit, also in etwa vier Tagen, wieder ins Mannschafts-Training einsteigen dürfen.

















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