Robben sieht Rot: Bayern gegen Bayer ohne seinen Goalgetter

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Eigentlich begann dieser Fußball-Nachmittag ganz im Sinne der Münchner: Müller traf nach nur fünf gespielten Minuten zum 1:0 im Derby gegen den fränkischen Nachbarn ins Netz. Wie schon so häufig in dieser Saison dominierte der Rekordmeister danach zwar das Geschehen auf dem Rasen, münzte seine Überlegenheit aber nicht in weitere Tore um. Wieder war es die „dubiose Bayern-Stunde“, nach der Robben & Co. plötzlich einbrachen und der „Club“ eiskalt zurückschlug. Ein dicker Patzer von Thomas Kraft führte zum 1:1-Ausgleich, während Hannover gegen Mainz zurück auf Platz 3 stürmte. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff schwächten sich die Bayern noch einmal nachträglich: Schiedsrichter Knut Kircher zeigte Arjen Robben, der den Referee wüst beschimpft haben soll, glatt Rot. Die Konsequenz: Mindestens ein Spiel Sperre für den rechten Flügelflitzer!

Damit fehlt Robben auf jeden Fall beim kommenden Ligaduell in der BayArena – ausgerechnet beim Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Leverkusen. Für die 96er, die einen Tag vorher beim HSV ran müssen, könnte das die ideale Gelegenheit sein, ihr Punktepolster auf die Münchner zu vergrößern. Was Robben genau zu Kircher gesagt, ist nicht bekannt – anscheinend hat der Niederländer dem Schiedsrichter aber einige unschöne Worte ins Ohr geflüstert.

Robben nach Pöbel-Rot reumütig

Hinterher zeigte sich der Übeltäter einsichtig und reumütig: „Nicht nur das Unentschieden ist schlimm. Nächste Woche bin ich nicht dabei. Volle Entschuldigung an die eigenen Fans und Spieler. Das darf ich nicht machen.“ Immerhin: Mehr als ein Spiel Sperre dürfte das DFB-Sportgericht gegen den Bayern-Goalgetter der vergangenen Wochen wohl nicht verhängen. Der Zeitpunkt seiner Sperre hätte jedoch kaum ungünstiger kommen können.

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