Rooney bei England-Sieg verabschiedet

England verabschiedet seinen Superstar

Besser spät als nie: Wayne Rooney wurde bei Englands 3:0-Sieg über die USA von der Nationalmannschaft verabschiedet. Damit würdigte der englische Verband Rooneys Leistungen im Nationaltrikot mit einem halbstündigen Einsatz im Wembley-Stadion. Als Kapitän beendete der 33-Jährige sein 120. Länderspiel. Mit 53 Toren ist er Englands Rekordtorschütze – eine Bestmarke die wohl nur Harry Kane in absehbarer Zeit übertreffen könnte.

England via Twitter

Eine gute halbe Stunde zum Abschied

Als Rooneys einmalige Rückkehr für das Spiel gegen die Amerikaner vor einigen Wochen bekannt gegeben wurde, gab es in den Medien und unter den Experten unterschiedliche Reaktionen: Einige sahen die Geste als angemessen an, um einen verdienten Nationalspieler zu würdigen. Andere argumentierten, dass jedes Länderspiel ein Ergebnis sportlicher Leistungen und kein „Geschenk“ sein sollte. Generell sind Partien zum Abschied verdienter Spieler nichts Neues. Auch die deutsche Nationalmannschaft verabschiedete vor gut eineinhalb Jahren Lukas Podolski in einem Freundschaftsspiel. Der Gegner? England. Anders als Rooney war Podolski jedoch bis dahin stets ein Teil der DFB-Elf gewesen – auch wenn er schon lange nicht mehr zu den Stammkräften gehört hatte. Wie auf https://www.tagesspiegel.de/ berichtet wird, hatte Rooney hingegen zuletzt vor 14 Monaten im Kader der Engländer gestanden. Als klar wurde, dass der langjährige Spieler von Manchester United nicht Teil der Nationalmannschaftspläne von Trainer Gareth Southgate sein würde, verkündete er das Ende seiner Karriere im Nationalteam. Dies ließ Rooneys Spielen gegen die USA zweifelsohne wie eine Art Geschenk aussehen. Zwar war Rooneys Abgang nicht annähernd so spektakulär wie der von Podolski – der Kölner hatte damals in der letzten Minute mit einem Traumtor den 1:0-Sieg besorgt. Die Zuschauer im Wembley-Stadion würdigten den derzeit bei DC United spielenden Angreifer dennoch ausgiebig.

Junge Mannschaft – das Ergebnis stimmt

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Berücksichtigt man, dass Rooney derzeit in der nordamerikanischen Major League Soccer spielt, hätte der Testspielgegner passender nicht sein können. Southgate schickte eine junge Mannschaft in das Spiel gegen die derzeit trainerlosen US-Amerikaner. Rooney, welcher auf mehr Länderspiele zurückblicken kann als die gesamte Start-Elf der Engländer, verfolgte die erste Stunde des Spiels wie geplant von der Bank aus. Als er dann nach 58 Minuten den Platz betrat, lag England bereits mit 2:0 in Führung. Manchester Uniteds Jesse Lingard und Liverpools Trent Alexander-Arnold hatten die Tore erzielt. Für den Jürgen Klopps Schützling war es das erste Tor im Trikot der Nationalmannschaft. Seinen Vereinstrainer dürfte dies freuen. In der Liga ist Liverpool zwar nach wie vor ungeschlagen, der Vorjahresmeister Manchester City präsentiert sich allerdings wieder in erschreckend guter Form. Von daher überrascht es nicht, dass Pep Guardiolas Team auf https://www.betfair.com/de auch in dieser Saison wieder der Top-Favorit auf den Premier-League-Titel ist. Für Rooney selbst ist die Saison auf Vereinsebene bereits beendet. Mit DC United scheiterte er in der ersten Runde der Play-Offs im Elfmeterschießen an Columbus Crew. Nach seinem Wechsel hatte Rooney die Mannschaft mit konstant guten Leistungen überhaupt erst in die Finalrunde geführt. Beim Ausscheiden war er jedoch einer der tragischen Helden. Wie auf https://www.eurosport.de/ nachzulesen ist, war Rooneys Fehlschuss einer von drei vergebenen Elfmetern von Seiten der DC United.

Umso erfreulicher dürfte Rooneys letzte Auftritt für das Nationalteam gewesen sein. Die Zuschauer erhoben sich von ihren Sitzen, um ihren Rekordtorschützen angemessen vom englischen Nationalteam zu verabschieden.

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