Rostock: Krawalle nach Pauli-Sieg - “Neue Qualität der Gewalt!”

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Nach dem 2:0-Sieg von St. Pauli gestern Abend in Rostock außerhalb des Stadions zu schweren Fan-Krawallen. Eine Gruppe von Rostockern, die zu den rund 1.400 mitgereisten Pauli-Anhängern durchdringen wollte, fühlte sich von den Straßensperren der Polizei offenbar provoziert und antwortete mit Stein- und Flaschenwürfen. Die Ordnungskräfte vor Ort setzten daraufhin Wasserwerfer ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ein unschönes Ende eines Fußballspiels, das im Vorhinein als sogenanntes “Risikospiel” eingestuft worden war - trotzdem zog die Polizei ein positives Fazit gegenüber der Presse: “Unser Konzept der strikten Fan-Trennung ist komplett aufgegangen. Beide Fangruppen trafen zu keinem Zeitpunkt direkt aufeinander, dadurch hielten sich die Ausschreitungen in Grenzen.”
Kritik übte die Polizei vor allem am DFB und an der DFL. Zum einen fordere man laut Medienberichten, im Vorhinein als “Risikospiele” eingestufte Partien nicht mehr im Dunkeln austragen zu lassen. Darüber hinaus sprachen die anwesenden Beamten laut Pro7 von einer “neuen Qualität der Gewalt”, der mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr beizukommen wäre. Daher fordere die Polizei Beteiligung an den Erlösen des DFB und der DFL - getreu dem Motto: “Die DFL kassiert Millionen - und wir kassieren nur Prügel…”

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St. Pauli entschuldigt sich bei Hansa - Geldstrafe gegen Naki
Schon während des laufenden Spiels in der DKB-Arena kam es am Montag-Abend zu kleineren Unterbrechungen. Nach dem Führungstor durch Matthias Lehmann zündeten Pauli-Anhänger Knallkörper im Gäste-Block. Ein Missstand, der auch Gäste-Coach Holger Stanislawsi sichtlich auf die Palme brachte. “Als der liebe Gott das Hirn verteilt hat, haben viele dieser Leute leider nicht ‘Hier’ gerufen”, regte er sich nach dem Spiel noch auf.
“Der FC St. Pauli distanziert sich hiermit ausdrücklich von dieser unsportlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Aktion”, hieß es in einem offiziellen Schreiben seitens der Hamburger, in dem sich die Gäste für das Verhalten ihrer “Fans” bei Hansa Rostock entschuldigten.
Gegen den Torschützen zum 2:0-Endstand, Deniz Naki, verhängte St. Pauli derweil eine Geld-Strafe. Auch der DFB ermittelt gegen den Spieler, weil Naki durch beleidigende Gesten nach seinem Tor die Stimmung unter den Fans noch zusätzlich angeheizt haben soll. So soll der Spieler beispielsweise nach dem Schlusspfiff eine Pauli-Flagge in den Rostocker Rasen gerammt haben. “Deniz ist ein junger Spieler und wird aus diesem Fehler lernen. In einem derartig emotionalen Spiel darf man sich nicht zu solchen Gesten hinreißen lassen”, so Pauli-Sportchef Helmut Schulte über das unangemessene Verhalten seines Schützlings.














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wirklich lächerlich der Beitrag…ich mein man kann doch eine Fangruppierung nicht in ein Politisches Spektrum einordnen…Fußball ist absolut unpolitisch!!!
sehr schlechter Beitrag…
schade, schade, dass alle sicherheitsvorkehrungen wieder nicht geholfen haben.
komisch, dass die einlasskontrollen auf rostocker seite verstärkt wurden und die paulianer zündeln durften!
deniz naki? schön, dass man in solch einer position nicht weiß, welche verantwortung man hat. naja ins dispo muss er wohl nicht gehen nach der geldstrafe!
ansonsten wirds bei rückspiel wohl wieder hoch her gehen. naja man kann ein derby auch übertreiben!
halten wir es mit den worten der Choreo am Spielanfang. Rivalität JA - Gewalt NEIN!