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Schalke: Ermittlungen wegen Verdachts auf Insolvenzverschleppung

Logo: Schalke 04

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Auf Schalke kehrt weiter keine Ruhe in Sachen Finanzen ein. Wie der WDR auf seiner Online-Plattform am Montag berichtete, sei “Königsblau” nun in Visier der Staatsanwaltschaft Essen geraten. Wie weiter berichtet wird, soll sich der Vorwurf auf Verdacht wegen Insolvenz-Verschleppung berufen. So habe der Essener Oberstaatsanwalt Wilhelm Kassenböhmer dem Onlineportal des Senders gestern mitgeteilt, dass die Ermittlungen bereits seit Ende Oktober des laufenden Jahres laufen und sich explizit gegen Schalke-Präsident Schnusenberg und Finanz-Chef Peters richten würden. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen den Beteiligten Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.

Nach dem Bericht auf wdr.de seien die Ermittlungen auf Grund einer Strafanzeige einer Privatperson aufgenommen worden. “Wir sehen dem Ganzen gelassen entgegen und gehen davon aus, dass die Sache nicht weiter verfolgt wird”, lautete ein erstes Statement vom Verein.

Eine offizielle Stellungnahme seitens der ermittelnden Staatsanwaltschaft steht allerdings noch aus. Auf Nachfrage von Kicker-Online hin kommentierte einer der Beschuldigten, Schalke Finanz-Boss Peter Peters, den Sachverhalt wie folgt: “Ich weiß von dieser Angelegenheit nichts. Zu Sachverhalten, von denen ich nichts weiß, kann ich mich auch nicht äußern.”

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2 Kommentare zu Schalke: Ermittlungen wegen Verdachts auf Insolvenzverschleppung

  • Ich finde es auch eine Sauerei, das es die Medien davon erfahren und dann erst die betroffenen Selber.
    Natürlich werden die Schalker Vereinsspitzen jetzt natürlich schon als schuldig, von Medien und den meisten Medienkonsumenten gesehen.
    Nur weil beim FC Schalke sportlich alles gut läuft sucht man jetzt andere Themen um die Sterblichkeit von Felix Magath zu beweisen.
    Ich selbst kann natürlich auch nicht sagen, wie es finanziell beim FC Schalke aussieht. Im Gegensatz zu vielen Medien lasse ich mich nicht zu einer unbegründeten Aussage über Schalkes Finanzen hinreissen.

  • gelangweilter Schalker

    Neid und Missgunst in Bezug auf Schalke ist bekanntlich sehr groß bei vielen, deshalb wundert es mich schon und ich bin als Schalker auch etwas enttäuscht, dass sich - wenn man der Meldung glauben darf - nur ein einziger Querulant und Schalke-Hasser (”euer Hass und eure Missgunst macht uns so stolz!”) gefunden hat um in der jetzigen Zeit eine solche Nonsense-Strafanzeige zu erstatten.

    Dass die Medien (inbes. die bekannten Journalisten der dpa und des sid) versuchen mit so einer querulatorischen Strafanzeige Schlagzeilen und Stimmung zu machen ist man ja schon gewohnt und lässt einen als Schalker nur noch müde lächeln.

    Schlimm ist allerdings auch wie sich die Justiz in dem Falle verhält: Noch bevor die Beschuldigten von so einer querulatorischen Strafanzeige erfahren wird die Presse davon informiert: Das ist einem Rechtsstaat nicht würdig und man bekommt als Bürger den Eindruck, dass einzelne Protagonisten in Justitz und Presse einen ganz miesen Doppelpass spielen um die eigene Karriere zu befördern und zu Lasten der Rechtssaatlichkeit und und auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Man muss sich vor diesem Hintergrund nicht mehr wundern, wenn schwerste Straftäter (z.B. auch Kinderschänder) aus der U-Haft entlassen werden müssen, weil die Justiz zu lange braucht um gegen sie einen Prozess durchzuführen und die Justiz immer mehr an Vertrauen der Bürger und Glaubwürdigkeit verliert.

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