Transfer-Wirrwarr bei den Bayern - PR-Gag wird zum Eigentor

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Auch das noch! Zuerst der völlig verpatzte Rückrundenstart in Gladbach nach großspurigen Ankündigungen - und nun das: Am Donnerstag herrschte kurzzeitig Riesenaufregung in München. Grund war die Ankündigung eines Top-Transfers für den Offensivbereich. Auf seiner Homepage kündigte der Rekordmeister an, auf einer eigens für 14 Uhr einberufenen Pressekonferenz die Bombe platzen zu lassen. Die Fangemeinde schien angetan von einer weiteren Neuverpflichtung im Kaliber von Robben, Ribéry & Co. - wohl auch, weil die Konkurrenz im oberen Tabellenmittelfeld immer enger zusammenrückt und die eigene Dominanz bisher nicht so groß ist wie anfangs erhofft und auch von Experten prophezeit wurde.
Am Ende war alles eine riesige PR-Ente! Flachsten Hoeneß und Schweinsteiger auf der angekündigten Pressekonferenz zunächst noch über den Großkaliber des Neuen, wurde schließlich das Geheimnis enthüllt. Eine neue Facebook-App soll den Fan in den Vordergrund stellen - so kann sich jeder mit seinem Profilbild im Fußballtrikot der Münchner wiederfinden, inklusive Spielerflock mit dem eigenen Namen. Eine schöne Idee eigentlich, wenn dort nicht die Enttäuschung der Fans über den ausgebliebenen Megastar wäre.
Fans fühlen sich veräppelt
Sofort machte sich auf den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter ein Sturm der Entrüstung breit. Tenor: “Wie könnt ihr es wagen?!” Timing ist alles - und das war bei den Münchnern dieses Mal denkbar schlecht. Die Nerven der Fans sind spürbar angespannt. Das Rennen um die Schale ist spätestens seit vergangenem Wochenende neu entbrannt, und da erwartet so mancher eine andere Gangart wie bei dem fehlgeleiteten PR-Scherz. Viele Anhänger des Rekordmeisters fühlen sich veräppelt. Etwas spät kam schließlich die Entschuldigung von offizieller Seite: “Wie wir Euren zahlreichen Kommentaren entnehmen, sind viele Facebook-Fans des FC Bayern über die heutige Aktion sehr verärgert. Das tut uns leid. Aber es war nicht unsere Absicht, Euch mit der neuen FC Bayern App zu enttäuschen”, heißt es u. a. in einer Pressemitteilung auf der Bayern-Homepage.












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