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Vuvuzela-Verbot: OK-Chef lenkt ein - Mikrofon-Tricks gegen Lärm

Foto: WoGi - Fotolia.com

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Der Ruf nach einem generellen Vuvuzela-Verbot bei der WM 2010 wird immer lauter - genauso wie der Lärm und das Bienenschwarm-Gebrumme der Fantröten an sich. Nachdem auf einigen Fanmeilen hierzulande in NRW bereits die ungeliebten Vuvuzelas verboten worden sind, appellieren nun auch zahlreiche TV-Anstalten in ganz Europa an OK-Chef Danny Jordaan, die nervigen Fan-Instrumente aus den zehn WM-Stadien zu verbannen. Dieser antwortete auf dem britischen TV-Sender BBC: “Wenn es dafür Gründe gibt, ja.”

Für viele Fans vor den Fernsehern dürften das monotone Brummen und das komplette Wegfallen von Fangesängen schon Gründe genug für ein Vuvuzela-Verbot sein. “Wenn irgendwelche Vuvuzelas aus Wut auf den Platz geworfen werden, werden wir handeln”, gab OK-Boss Jordaan ein Beispiel. Die zunehmenden Beschwerden von TV-Sendern und ihren Zuschauern würden sehr ernst genommen werden. “Wir überprüfen das laufend”, versicherte Jordaan.

Vuvuzela-Verbot: “Wir sind Gast in einer anderen Kultur und müssen damit leben.”

Der Vuvuzela-Lärm in den Stadien brachte seit dem Eröffnungsspiel in Johannesburg die Leitungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF zum Glühen. “Wir haben der Produktionsfirma HBS die Proteste unserer Zuschauer mitgeteilt. Auch andere europäische TV-Sender finden das nervig”, teilte ARD/ZDF-Teamchef Dieter Gruschwitz der Nachrichtenagentur dpa mit. Allerdings stehe es seiner Ansicht deutschen Sendeanstalten nicht zu, ein Vuvuzela-Verbot in Südafrika zu fordern. “Wir sind Gast in einer anderen Kultur und müssen damit leben”, so seine sicherlich nachvollziehbare Argumentation.

Ein Diskussionsthema in großen Fanrunden vor den Fernsehern war in den letzten Tagen auch die eventuelle Möglichkeit, das “Elefantentröten” über technische Wege akustisch schlichtweg auszublenden. Dazu sagte eine HBS-Sprecherin auf “Spiegel Online”: “Eine Eliminierung oder Filterung des Vuvuzela-Geräuschpegels ist technisch ohne eine Beeinflussung des Gesamtsignals nicht möglich.” Allerdings zeigten sich die TV-Anstalten hierzulande kreativ - so sorgte der “Vuvu”-Krach beispielsweise für das unverhoffte Comeback sogenannter Lippenmikrofone, die etwaige Störgeräusche von außen besser dämpfen würden als die modernen Headsets.

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8 Kommentare zu Vuvuzela-Verbot: OK-Chef lenkt ein - Mikrofon-Tricks gegen Lärm

  • patrick

    Ob so oder so^^ wir Schweizer haben an der EM auch ned mitem Alphorn im stadion die leute mit nem Dauerton genervt ;-)
    Nebelhörner mit Gas betrieben sind ja auch ned mehr erlaubt. Was aber auch neh lange tradition hatte.
    Also Affrika nehmt euch ein Bespiel, auch wir haben uns weiter entwickelt und Rücksicht auf unsere Gäste genommen….

    Fangesang i miss you

    Ergo… Für mich ist diese WM versaut und ich kann nur noch eins sagen:
    Das ist und bleibt hoffentlich die erste und einzige WM in Afrika solang ich lebe

  • imiscupria@hotmail.com

    kann mich meinen vorrednern nur anschließen!

    wo sind die Fan-Geschreie der Nordeuropäer, wo die sing-sang Melodien der Italiener, Franzosen, Serben und Griechen.

    >Kein Dejaminkok der Koreaner…
    8was würden die Süd-Koreaner rufen?)
    >Kein Zulutanz der Afrikaner und kein SCHLAAAAAAAAAAAND ist zu hören…
    >Kein Samba der Brasileiros und keine Flüche der Gauchos….
    kulturell äußerst uninteressant, das wars mit der WM Euphorie vorbei!!

    der einzige Flop, freu mich wieder auf 2014 Ate logo Sudafrica!
    Welcome Brazil!!!

    stattdessen ein einziges:

    TÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT

  • Eifelpower

    Wenn man selbst die traditionellen Gesänge der Engländer nicht mehr hört, die Stimmung auf den Nullpunkt sinkt, wegen dieer Scheiß Vuvuzelas, dann wird es Zeit zu handeln, VERBOT sofort. Wenn die in deutschen Stadien ugelassen werden sollten dann gute Nacht

  • komacrew

    Hoffentlich werfen einfach die anderen Fans dann diese Drecksdinger aufs Feld, wenn das die einzige Möglichkeit ist das zu unterbinden…. Ich gucke aufjedenfall kein Spiel der WM mehr mit diesem extrem nervigen Sound.

  • meik

    Schade, SA merkt nicht, dass durch dieses Verhalten dem Kontinent geschadet wird. SA ist Gastgeber und sollte auch die Teilnehmer der WM als Gäste betrachten. Ich kann keinem Gast meine Meinung (oder Getöse) aufzwingen. Bei dieser WM hört man keine Emotionen wie aahhh, Ohhh, Pfiffe, Anfeuerungen etc. nein man hört nur Tröööööhhh. Genau die Emotionen machen ein Fussballspiel aus.
    Für Trööööööööööhh hätte ich z.B bei Toren Verständnis, aber nicht 90 Minuten lang ohne Grund.
    Vorschlag: alle Sponsoren werden von den Fans boykottiert, damit diese Schadenersatzforderungen an die FIFA stellen.
    Herr Blatter hört eh nichts mehr und damit die nächste Frage, warum klebt er mit 74 Jahen an seinen Stuhl? Natürlich Profit ist alles, für die FIFA und Herrn Blatter. Das gilt auch für den DFB, Theo Zwanziger. Die Aussage nach dem Eröffnungsspiel: die “europäischen Ohren” müssen sich daran gewöhnen. Da kann ich nur sagen auch für Sie: Tschüß Herr Zwanzigher, nehmen Sie Ihren Hut uns

  • Pit

    ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen… Hoffentlich hat dieser Spuk schnell ein Ende… sonst ist die WM der größte Verlierer bei der Sache… Also, Ihr FIFA Gippsköpfe… wegm mit dem Zeuchs…

  • WM für alle

    Schade, dass es in Zeiten von Hightech und HD technisch nicht möglich ist, den permanenten “Hornissenschwarm” auszublenden. So langsam aber sicher macht die furchtbare Dauerbeschallung der Plastiktröten keinen Spaß mehr. Vor allem für Besitzer einer Surround Anlage. Dort kann man das Getöse wirklich nicht ertragen. Hier hilft nur umschalten auf einen sehr dezenten, leisen TV Ton. Das kann doch nicht Sinn eines globalen Fußballereignisses sein?
    Kultur hin oder her, ich dachte so eine WM für alle Nationen da und nicht nur für das Land wo sie stattfindet.
    Traurig, dass die Verantwortlichen sich nicht für die Zuschauer auf der ganzen Welt interessieren und das “Getröte” zumindest auf die Spiele der Südafrikaner beschränken. Nur bei denen hat das “Hölleninstrument” schließlich Tradition, dann sollte auch nur für diese Spiele die Zulassung erfolgen. So kann sich niemand benachteiligt fühlen.

  • Die “Kultur Tradition” ist gerade 10 Jahre alt (Südafrika hat überhaupt keine Fussballtradition) denn erst dann hat die erste “Trötenfabrik” die Produktion in Südafrika aufgenommen.

    Den Südafrikanern gehört nicht die Weltmeisterschaft, sie sind lediglich diesmal die Gastgeber! Und sie verärgern die Gäste und Zuschauer in aller Welt.
    Sollte man als guter Gastgeber nicht versuchen, seinen Gästen jeden Wunsch zu erfüllen?
    In unseren Stadien darf man nicht mal eine Dose Bier mit rein nehmen, sie könnte ja als Wurfgeschoss benutzt werden und dort rennen Sie mit bis zu einen Meter langen Tröten rum. Gelten dort die FIFA Regeln nicht?
    Keine “Geangsschlachten” der Fans, kein Anfeuern, alles was ein Fussballspiel ausmacht fehlt.
    Vermutlich müssen erst Fussballspieler Hörschäden erleiden, damit dieser Mist aufhört.
    Auf jeden Fall wird es dem Ansehen der Afrikaner in der Welt schaden.

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