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Vuvuzela: Verbot beim Public Viewing in Köln, Düsseldorf & Co.

Vuvuzela Verbot

Foto: Vuvuzela (Amazon)

Ausgetrötet: Dass die Vuvuzela ordentlich Krach macht, war schon während des Confed Cups im vergangenen Jahr zu hören. Vereinzelt hatten sich dort schon Spieler und Trainer der teilnehmenden Mannschaften über die lärmenden, typisch südafrikanischen Fantröten beschwert. Nach heftigen Debatten - auch in der Fanszene - hatte sich FIFA-Boss Sepp Blatter jedoch höchstpersönlich gegen ein Vuvuzela-Verbot zur WM 2010 ausgesprochen. Nun schlugen aber die Politiker in Deutschland Alarm. Eckhard Uhlenberg, seines Zeichens Umweltminister von NRW, sprach die Empfehlung aus, die bis zu knapp 124 Dezibel lauten Fantröten zumindest auf Public-Viewing-Plätzen zu verbieten.

Laut einem Bericht im “RTL Nachtjournal” sei die Stadt Köln diesem Ruf gefolgt. Nach eigenen Angaben wolle man die Vuvuzela von Public-Viewing-Plätzen fernhalten. Da die Fantröten leicht zu erkennen seien, würden die traditionellen “Elefantentrompeten” bereits am Eingang kassiert werden - falls trotz des Vuvuzela-Verbots einige Spaßmacher ihr Musikinstrument mit zum Fanfest nehmen sollten. Ein Tipp dazu noch von uns: Die meisten Vuvuzelas lassen sich in drei kleine, handliche Teile verpacken und somit vielleicht besser durch den Einlass “schmuggeln”.

Vuvuzela-Verbot: Hörschäden ab 80 Dezibel!

Auf rp-online.de warnt HNO-Arzt Bodo Denhoven jedoch: “Alles über 80 Dezibel ist auf Dauer gehörschädigend. Alles über 110 führt auch bei kurzer Dauer sehr schnell zu Hörschäden.” Und Tatsache: Bei einem “Leistungstest” bei den RTL-Spätnachrichten am Dienstag kam die so unscheinbare Vuvuzela auf satte 123,9 Dezibel. Die wegen ihres hohen Lärmpegels bereits schon wieder abgeschaffte Gashupe schaffte “nur” 123,2 Dezibel. Normaler Fangesang liegt bei durchschnittlich 121,4 Dezibel.

Als Vergleich - wie laut die Vuvuzela wirklich ist - hielt ein vorbeizischender Düsenjet in etwa 50 Metern Enfernung her. Neben Köln wird es auch Vuvuzela-Verbote auf Public-Viewing-Veranstaltungen in Düsseldorf und Leverkusen geben. Weitere Städte werden mit Sicherheit noch folgen. In jedem Fall aber gilt - auch auf Grund der neuesten Erkenntnisse: Wenn in die kultige Fantröte geblasen wird, dann bitte sicher stellen, dass niemand in unmittelbarer Umgebung zu (Hör)Schaden kommt.

Wer sich die afrikanische Fantrompete aber dennoch in die eigene Vitrine stellen möchte, kann im Link weiter unten sein Exemplar direkt im Deutschland-Design bestellen.

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5 Kommentare zu Vuvuzela: Verbot beim Public Viewing in Köln, Düsseldorf & Co.

  • Besser ohne WM, statt mit Hörschäden.

  • Val

    Manchem machen wohl jeden Blödsinn mit. Weg mit dem Schrott!!!

  • Peter Falck

    Lieber die Vuvuzela hören, als das infantile und dämliche “ehja,ejaeja eh” der Prollis in deutschen Stadien. Auch die bescheuerten “Uh, uh, uh,” rufe für farbige Spieler sind grausamer als der Klang der Vuvuzelas!

  • Es gibt im Gegensatz zu der hier im Link bei Amazon angebotenen Version eben auch die richtige dreiteilige steckbare Vuvuzela mit Schalldämpfer, die vom TÜV Rheinland getestet und vor zwei Tagen auch im ZDF getestet deutlich unter diesen Werten liegt.

    Diesen Unterschied sollte man durchaus beachten.

  • penis

    wenigstens gibts dort pub viewing :/

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