Und ewig singt’s „Will Grigg’s On Fire“

will griggs on fire

Heute ist es endlich soweit: Will Grigg’s on fire und live auf dem Rasen – oder etwa nicht?

Schön war’s diesen Sommer: Mit „Will Grigg’s On Fire“ dominierte ein Fanchor die EM-Stadien, der bis heute ins Ohr geht. Apropos heute: Da trifft in Hannover die deutsche Elf auf eben jene Nordiren, die im Sommer vor allem durch ihre Fans für Furore gesorgt haben. Deutschland gegen Nordirland – da trifft der Gruppenerste auf den Dritten. Gibt es heute wenigstens die Chance, Will Grigg auch wirklich mal „on fire“ auf dem Rasen zu sehen?

In der Tat haben die Nordiren den sportlichen Trend aus der EM bisher auch in den ersten beiden WM-Qualispielen bestätigen können. Doch die schlechte Nachricht vorab: Auch wenn wir mit an tödlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder einige Male „Will Grigg’s On Fire“ auf den Rängen hören werden, und das wohl auch von den deutschen Fans (dazu ist der Schlachtruf einfach zu kultig), wird Will Grigg selbst nicht mal im Stadion sein. Der Stürmer von Wigan Athletic weilt in seiner Heimat und hütet den jüngst geborenen Nachwuchs. Das ist zwar löblich, doch wird einigen Zuschauern heute sicherlich ein bisschen die Stimmung verderben.

Warum ist Will Grigg eigentlich Kult?

„Will Grigg’s On Fire – Your Defence Is Terrified – Will Grigg’s On Fire — Nanananananaaaaa…“ (Wer den ganzen Text und gleich noch das Trikot des Kultkickers will, klickt hier). Natürlich steht das Qualimatch heute Abend im Zeichen oder gar im Schatten dieses Songs. Übrigens: Anders als viele vermutet hätten, hat sich Grigg den Rummel um seine Person nicht zu Nutze gemacht und blieb seinem Klub in der zweiten englischen Liga auch im Sommer treu. Dort tifft er in der neuen Saison weiterhin zuverlässig: Elfmal in fünf Spielen – nein, Moment: Andersherum, in elf Spielen fünf Tore. Doch immerhin. Seine hervorragende Quote hätte heute wohl auch zur Nominierung in die Startelf gereicht. Doch der Stürmer bat Coach Michael O’Neill um Freistellung wegen der schon genannten erfreulichen Umstände.

„Will Grigg’s On Fire – Your Defence Is Terrified!“

Richtig: Den Coach, der uns bei der Euro nicht mal eine Sekunde Will Grigg „on fire“ gönnte – und uns damit wohl einen der emotionalsten Momente stahl, wenn man bedenkt, wie die Fans auf die Einwechslung beim Achtelfinale gegen Wales (0:1 aus Sicht der Nordiren) wohl reagiert hätten. Ein Happy-End wird es auch heute nicht geben.

will griggs on fire

Zum Trost für alle enttäuschten Fans: Das grüne Kulttrikot mit der Nummer 9 zum Mitnehmen. EINFACH HIER AUFS BILD KLICKEN!

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