WM 2010 Stadien – Alle 10 WM-Stätten in Südafrika im Überblick

Foto: pixelio.de / Wolfgang Pfensig

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In gut 362 Tagen ist es soweit – dann startet die WM 2010 in Südafrika. Um die zehn WM-Stadien haben sich die Meldungen in den Medien zuletzt überschlagen. Große Bedenken gab es vor allem wegen der Stadion-Sicherheit – die auch durch Vorfälle wie Ende März in der ivorischen Hauptstadt Abidjan, wo es in Folge einer Massenpanik zu 22 Todesopfern gekommen war, angeheizt wurden. Im Confed-Cup, der heute startet, können sich Fans bereits ein Bild von vier der späteren zehn offiziellen Austragungs-Stätten machen. Auch dort wird ein großes Augenmerk der Medien darauf gerichtet sein, wie die Veranstalter und vor allem das Stadion-Sicherheitspersonal vor Ort mit dem großen Andrang zurechtkommen werden. Ein genauer Überblick aller WM 2010-Stadien findet sich auf den folgenden Zeilen.

Hier also alle 10 WM-Arenen und ihre Zuschauer-Kapzitäten nach deren Modernisierungen für die WM 2010 in Südafrika auf einen Blick:

  • Soccer City (Johannesburg)

Kapazität zur WM 2010: 94.700 Zuschauer

Das Soccer City in Johannesburg wurde 1987 gebaut und gilt als „Hauptschlagader“ des südafrikanischen Fußballs. Doch auch wichtige historische Ereignisse, wie 1990 die erste Massenkundgebung von Nelson Mandela nach dessen Freilassung, fanden im Soccer City statt. Nach dem Umbau soll es 94.700 fußballbegeisterten Anhängern Platz bieten, womot das Soccer City das größte aller zehn WM 2010-Stadien sein wird.

  • Ellis Park Stadion (Johannesburg)

Kapazität zur WM 2010: 70.000 Zuschauer

Johannesburg wird während der WM 2010 die einzige südafrikanische Metropole sein, die zwei Stadien als Schauplätze stellt. Doch nicht nur Fußball, auch der Rugby-Sport hat im Ellis Park Stadion sein Zuhause. Während des Confed Cups 2009 können Fans schon einmal einen Blick auf das Stadion mit der zweitgrößten Zuschauer-Kapazität während WM im nächsten Jahr werfen.

  • Green Point Stadion (Kapstadt)

Kapazität zur WM 2010: 68.000 Zuschauer

Das Besondere am Green Point Stadion in Kapstadt ist seine besondere Neigung, die es ermöglicht, dass die Zuschauer auf allen drei Rängen bzw. Etagen immer bestmögliche Sicht auf das Spielfeld haben werden. Das Stadion wurde speziell für die WM errichtet und ist Austragungsort von fünf Gruppenspielen sowie je einer Achtel-, Viertel- und Halbfinal-Begegnung.

  • Moses Mabhida Stadion (Durban)

Kapazität zur WM 2010: 65.000 Zuschauer

Prunkstück des Moses Mabhida Stadions in Durban ist der legendäre „Skywalk“, ein Gespann aus zwei Stahlbögen, das das Stadion-Dach an seinem höchsten Punkt etwa 105 Meter überragt. Besucher können diese optisch beeindruckende Konstruktion gegen einen kleinen Aufpreis per Seilbahn „erklimmen“ und so einen Blick von hoch oben über die Stadt selbst und den Indischen Ozean erhaschen.

  • Loftus Versfeld Stadion (Pretoria)

Kapazität zur WM 2010: 52.000 Zuschauer

Das Loftus Versfeld Stadion ist das Aushängeschild der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria. Zu Beginn dieses Jahres fertiggestellt, wird die WM-Stätte während des Confed Cups 2009 ihre große „Taufe“ erleben. Momentan trägt dort u. a. der südafrikanische Fußball-Klub Supersport United seine Heimspiele aus.

  • Mbombela Stadion (Nelspruit)

Kapazität zur WM 2010: 45.000 Zuschauer

Das für rund 100 Millionen Euro gestemmte Projekt namens Mbomebela Stadion befindet sich wie viele andere WM-Arenen noch immer im Bau. Neben der auffälligen Architektur („Giraffenoptik“) soll das Stadion auch im Inneren etwas von der südafrikanischen Kultur an die Zuschauer weitergeben. So werden im Innenraum regionstypische Baumarten wiederzufinden sein.

  • Nelson Mandela Bay Stadion (Port Elizabeth)

Kapazität zur WM 2010: 42.000 Zuschauer

Noch nicht ganz fertiggestellt, soll das Nelson Mandela Bay Stadion die beschauliche Metropole Port Elizabeth während der WM zum Touristen-Magneten schlechthin machen. Zwischen dem Stadion-Gelände und dem North End Lake soll ein riesiges Freizeit-Center mit Läden für Sportbekleidung, einer großen Sporthalle und über 500 Parkplätzen entstehen.

  • Free State Stadion (Bloemfontein)

Kapazität zur WM 2010: 42.000 Zuschauer

Für die WM 2010 und den Confed Cup 2009 wurde das Free State Stadion in Bloemfontein wie die meisten WM-Arenen ausgebaut – so dass es statt 40.000 nun 42.0oo Fans einen Sitzplatz verschafft. Als revelutionär kündigten die Betreiber außerdem die erneuerte Flutlicht-Anlage und das neue Sound-System im Stadion an. Was die Neuerungen brachten, wird vielleicht schon der Confed Cup, der an diesem Wochenende startet, ans Licht bringen.

  • Royal Bafokeng Stadion (Rustenburg)

Kapazität zur WM 2010: 42.000 Zuschauer

Ebenfalls schon im Einsatz während des Confed Cups ist das Royal Bafokeng Stadion in Rustenberg. In den letzten Monaten wurden nur kleinere Modernisierungen – wie das Einbauen einer neuen Video-Leinwand – durchgeführt.

  • Peter Mokaba Stadion (Polokwane)

Kapazität zur WM 2010: 40.000 Zuschauer

Mit einer Zuschauer-Kapazität von 40.000 ist das Peter Mokaba Stadion in Polokwane eine der kleinsten WM-Arenen in Südafrika. Benannt wurde das Stadion übrigens nach dem 2002 in Johannesburg verstorbenen ANC-Politikers Peter Mokaba, der Zeit seines Lebens mit großem Eifer für die Abschaffung der Apartheid in seinem Land kämpfte.

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