WM-Schiedsrichter: Stark & Co. - Alle FIFA-Referees im Überblick

Foto: pixelio.de / Ilya Usinger
Die WM-Schiedsrichter stehen schon nach den ersten absolvierten Gruppenspielen im Blickpunkt. Bei einem so großen Turnier wie der WM 2010 in Südafrika wiegen Fehlentscheidungen besonders schwer. Beim Auftakt der DFB-Elf gegen Australien wunderten sich viele Zuschauer über WM-Schiedsrichter Marco Rodriguez aus Mexiko, der nicht gerade zimperlich mit der Verteilung des “Gelben Kartons” umging. Besonders harsche Kritik ernetete auch Eddy Maillet nach seiner inkonsequenten Linie beim 1:0-Sieg der Chilenen gegen Honduras. Insgesamt schickt die FIFA ganze 28 WM-Schiedsrichter-Gespanne ins Rennen - wir zeigen euch alle im Überblick.
Wer sich übrigens wundern sollte, warum nach strittigen Szenen kein einziger WM-Schiedsrichter bisher Stellung bezogen hat: Die FIFA verordnete ihren Referee-Gespannen - wie auf internationaler Ebene üblich - einen “Maulkorb”. Der einzige deutsche WM-Schiedsichter im Feld, Wolfgang Stark, bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im Vorfeld des Turniers: “Zu Spielsituationen dürfen wir generell nichts sagen. Wir sollen uns eben auf die wichtigen Dinge konzentrieren.”
WM-Schiedsrichter: Gelb- und Rot-Flut bei der WM 2010 in Südafrika
Nach bis dato 20 von insgesamt 64 absolvierten WM-Spielen - also nicht einmal der Hälfte - regnete es in Südafrika bereits 68 Verwarnungen und sechs Platzverweise. Davon mussten drei Spieler bisher mit glatt Rot direkt vom Platz - u. a. traf es beim deutschen WM-Auftakt “Aussie”-Spieler Tim Cahill. Bei den WM-Schiedsrichtern finden sich wie immer neben bekannten Namen auch viele unbekannte Gesichter. Zu den renommiertesten auf internationaler Ebene gehören Weltschiedsrichter Massimo Busacca, der Italienier Roberto Rosetti, Frank De Bleeckere aus Belgien und natürlich der deutsche WM-Referee Wolfgang Stark.
Alle WM-Schiedsrichter im Überblick:
- Khalil Al-Ghamdi (Saudi-Arabien)
- Benito Archundia (Mexiko)
- Héctor Baldassi (Argentinien)
- Carlos Batres (Guatemala)
- Olegario Benquerença (Portugal)
- Massimo Busacca (Schweiz)
- Jerome Damon (Südafrika)
- Frank De Bleeckere (Belgien)
- Michael Hester (Neuseeland)
- Ravshan Irmatov (Usbekistan)
- Viktor Kassai (Ungarn)
- Stéphane Lannoy (Frankreich)
- Jorge Larrionda (Uruguay)
- Eddy Maillet (Seychellen)
- Yuichi Nishimura (Japan)
- Marco RodrÃguez (Mexiko)
- Óscar Ruiz (Kolumbien)
- Carlos Simon (Brasilien)
- Wolfgang Stark (Deutschland)
- Howard Webb (England)
- Joel Aguilar (El Salvador)
- Koman Coulibaly (Mali)
- Martin Hansson (Schweden)
- Subkhiddin Mohd Salleh (Malaysia)
- Peter O’Leary (Neuseeland)
- Pablo Pozo (Chile)
- Roberto Rosetti (Italien)
- Alberto Undiano (Spanien)
- MartÃn Vázquez (Uruguay)

















Oli Kahn hat recht, wenn er die Kartenflut kritisiert, daß, wenn das so weitergeht, am Ende 25 Karten pro Spiel vergeben werden. Das Spiel Deutschland:Serbien war auf beiden Seiten sehr fair; umso kritikwürdiger die Schiedsrichterentscheidungen. Kahn: “das hat nichts mehr mit Fußball zu tun”. Schweinsteiger “lächerlich” … Ich habe früher wirklich harte und unfaire Spiele gesehen, wo kaum ein Karte vergeben wurde. Jetzt aber verfällt man in’s andere Extrem. Ich frage mich nur: Wird das überhaupt in der FIFA diskutiert? Das Problem stellt sich ja schließlich nicht erst seit dieser WM!!!